Die berufliche Weiterbildung gewinnt infolge des digitalen und demografischen Wandels sowie der Globalisierung der Märkte zunehmend an Bedeutung. Der Umschwung fordert sowohl Individuen als auch Unternehmen mehr denn je, in die Kompetenzentwicklung zu investieren.

Laut der Studie “Weiterbildung 2025” gehört die Zukunft der digitalen Weiterbildung:

Was sowohl ArbeitnehmerInnen als auch Arbeitgeber in Zukunft erwartet, erfährst Du anhand der folgenden 5 Zukunftsszenarien für 2025 ↓

Der War for Talents verschärft sich weiter

Das attraktivste Weiterbildungsangebot der Arbeitgeber weckt das Interesse der besten Arbeitnehmer. Da sich der War for Talents weiter verschärft, investieren Organisationen erheblich in die Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden.

Volle Kraft voraus in Richtung Digitalisierung

Automatische Verschmelzung der On- und Offline-Formate. Weiterbildungsteilnehmer/-innen lassen sich durch künstliche Intelligenz mit digitalen Tutoren und Avataren in die Augmented und Virtual Reality einführen. Zudem steigt der Kostendruck auf Weiterbildungsbudgets stetig an, sodass Angebote in Präsenzformaten reduziert werden. 

 

Berufung statt Beruf

Die Grenzen zwischen beruflicher und privater Weiterbildung vermischen sich immer mehr, denn Weiterbildung gehört zu einem modernen Lebensstil als Teil der Selbstverwirklichung dazu. Somit sind permanentes Lernen bei der Arbeit oder auch in der Freizeit selbstverständlich geworden. Zudem investieren immer mehr Mitarbeitende nicht nur Zeit sondern auch privat Geld in ihre Weiterbildung. Dafür möchten diese auch eigenverantwortlich ihre Weiterbildungen organisieren.

 

Persönliche und soziale Kompetenzen werden immer wichtiger

Soft-Skills gewinnen immer mehr an Bedeutung, sodass diese sogar wichtiger als Hard-Skills werden. Laut der Studie gehören zu den wichtigsten Soft-Skills: Veränderungsfähigkeit, vernetztes Arbeiten und digitales Führen von selbstgesteuerten Teams.

Aufmerksamkeit der Lernenden nimmt ab

Die Aufmerksamkeitsspanne der Mitarbeitenden wird immer kürzer. Um produktives Lernen zu ermöglichen, müssen Lernformate und -inhalte kürzer und zielfokussierter gestaltet werden. Dementsprechend werden Weiterbildungsformate und -inhalte flexibel auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeitenden angepasst.

Auch im Kontext der Coronavirus-Krise spielt Weiterbildung eine wesentliche Rolle. Viele Unternehmen nutzen die Zeit als Chance, um ihren Beschäftigten mehr Zeit für Weiterbildungen zu ermöglichen, Jedoch überwiegen dabei kostenfreie Lernangebote, die bei vielen Teilnehmern nicht zufriedenstellend wahrgenommen werden. Die Ergebnisse der Studie zur Weiterbildung in 2025 zeigen zudem, dass noch längst nicht alle Unternehmen Weiterbildungen als strategischen Hebel nutzen. 

Um in Zukunft qualifizierte Angestellte zu sichern, die schnell und flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren können, müssen Unternehmen bewusste Investitionen in die Aus- und Weiterbildung tätigen.

Wir verraten Dir, was Unternehmen zur Sicherstellung des langfristigen Erfolgs beachten müssen:

  1. Ausreichendes Budget für Weiterbildung zur Verfügung stellen.
  2. Förderung einer positiven Lernkultur.
  3. Regelmäßige Evaluation der Mitarbeiterzufriedenheit mit den wahrgenommenen Weiterbildungen.

Weiterbildung ist Dein Thema?

Weitere Informationen zu den wichtigsten Erkenntnissen der Studie “Weiterbildung in 2025” erfährst Du auf unserem Instagram-Profil @bendesk.benefits.

Außerdem erhälst Du in unserem regelmäßigen Fact-Friday relevante Informationen zu aktuellen Themen. 

Quelle: Bitkom-Akademie (2020)