Frequently Asked Questions

Alles was Du über bendesk und Benefits wissen musst.

Über bendesk

Was genau macht bendesk?

Mit bendesk haben Personalabteilungen die Möglichkeit nicht nur alle Benefit- und Vertragsinformationen zu verwalten, sondern können die zu ihrer Unternehmenskultur passenden Benefits für sich auswählen. Zusätzlich bieten wir als Unternehmen Webinare an, um komplexere Benefits, wie die bAV, zu erklären. Dadurch lässt sich das Employer Branding attraktiv positionieren. Die MitarbeiterInnen fühlen sich durch die individuelle Einbindung der Benefits nicht nur verstanden und wertgeschätzt, sondern für sie bietet die Plattform eine Übersicht aller ihnen zur Verfügung stehenden Vorteile und den damit verbundenen Einsparungen.

Wie entstand Eure Gründungsidee?

Der Ursprung der Plattform „bendesk“ und der Firma tridion benefits GmbH liegt bereits einige Jahre zurück. Gründer und CEO Achim Trude baute damals das Unternehmen „tridion Asset Management“ auf, welches sich auf den Verkauf verschiedener Versicherungsprodukte fokussierte. Im Laufe der Zeit rückte das komplexe und beliebte Thema der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) immer weiter in den Vordergrund, da seine Expertise hier besonders gefragt war. Mit Achims Erfolg, wuchsen aber nicht nur seine Aufgaben, sondern auch sein Team, welches ihn vor allem im Tagesgeschäft unterstützte. Durch die von Beginn an stark mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur entstand die eigentliche Idee des Produkts „bendesk“. Achim und seinem Team wurde klar, dass ein gutes Gehalt schon lange nicht mehr ausreicht, um MitarbeiterInnen langfristig an ein Unternehmen zu binden. Geprägt von Respekt, Toleranz und Empathie trägt bei der heutigen tridion benefits GmbH jeder seinen Teil zum Unternehmenserfolg bei. Durch diese Wertschätzung arbeiten alle MitarbeiterInnen agil und effizient in einem flexiblen sowie digitalen Arbeitsumfeld. Warum also nicht ein Produkt entwickeln, welches genau diese Werte vermittelt? Aus einer intrinsischen Motivation entsteht somit das Geschäftsmodell. Das fundierte Wissen über die Vermittlung von Versicherungen, wird heute auf den Prozess der Vermittlung weiterer Corporate Benefits, wie Diensträder, Essenszuschüsse oder Sabbatical-Lösungen übertragen.

Wo liegt Euer USP?

Die betriebliche Altersvorsorge ist für uns eine echte Herzensangelegenheit: Mit über 10 Jahren Erfahrung sind wir Profis in diesem Gebiet. Um alle Benefits für die MitarbeiterInnen transparent zu machen, haben wir sogar einen innovativen Benefits-Gehaltsrechner entwickelt. Auf unserer Plattform Bendesk haben MitarbeiterInnen ihren eigenen Portalzugangn, mit dem sie all ihre Benefits einsehen können, sowie einen intuitiven Benefiz-Gehaltsrechner er ihnen z.B. bei der Auswahl der richtigen betrieblichen Altersvorsorge hilft. Durch unsere lange Erfahrung in der bAV sind wir eine der wenigen Unternehmen, die nicht nur eine Plattform für die Verwaltung von Benefits bereitstellen, sondern MitarbeiterInnen auch direkt durch in-house bAV Experten beraten.

Benefits

Was sind eigentlich (Mitarbeiter-)Benefits?

Bei Mitarbeiter-Benefits handelt es sich um alle zusätzlichen Leistungen des Arbeitgebers neben dem Gehalt. Angefangen bei sogenannten “Company Perks”, wie beispielsweise einer Tischtennisplatte im Büro, Obstkörbe oder der Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten. Bis hin zu einem Dienstrad, Zuschuss zum Mittagessen oder Gesundheitsförderung der ArbeitnehmerInnen. All diese Zusatzleistungen und Annehmlichkeiten werden als Benefits bezeichnet. Diese kann der Arbeitgeber seinen MitarbeiterInnen monatlich steuerfrei oder steuerbegünstigt zur Verfügung stellen.

Für wen sind Benefits interessant und warum?

Mit Benefits für MitarbeiterInnen bringen Arbeitgeber nicht nur ihre Anerkennung zum Ausdruck, sondern tragen aktiv zur Zufriedenheit Ihrer ArbeitnehmerInnen bei. Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Mercer würden die Hälfte aller ArbeitnehmerInnen für flexible und individuelle Benefits auf eine Gehaltserhöhung verzichten. So können sich Arbeitgeber nicht nur attraktiv im Employer Branding positionieren und Steuern sparen, sondern auch den Nettolohn ihrer ArbeitnehmerInnen optimieren. Mitarbeiter-Benefits sind also für alle Unternehmen interessant. Die Anzahl der MitarbeiterInnen spielt dabei keine Rolle.

Welche Benefits gibt es?

Alle Mitarbeiter-Benefits kannst du hier finden. Dort findest Erklärungen, die rechtlichen Grundlagen und auch die Steuerdetails.

Steuerfreier Sachbezug

Was ist der steuerfreie Sachbezug?

Möchten Arbeitgeber Ihren MitarbeiterInnen Benefits steuer- und sozialversicherungsfrei anbieten, können Sie das über sogenannte “Sachbezüge”. Bei diesen greift das Steuerrecht, welches die genauen Gesetze und Höchstbeträge festsetzt.

Die wichtigsten Regeln für die Sachbezüge lauten:

– Wird die monatliche Freigrenze überschritten, so wird die gesamte Sachleistung steuer- und abgabenpflichtig.

– Einige Sachbezüge müssen zusätzlich zum Lohn gewährt werden, damit sie steuerfrei sind.

– Bis zu einer Höhe von 10.000€ pro MitarbeiterIn pro Wirtschaftsjahr kann die Sachleistung pauschal versteuert werden.

– Sachbezüge dürfen weder bar abgelöst noch ausbezahlt werden.

– Alle MitarbeiterInnen haben Anspruch auf steuerfreie Sachbezüge.

Was fällt alles unter die 44Euro Grenze?

Unter die 44Euro Grenzen fallen Gutscheine und Geldkarten für die Mitarbeiter. Das können beispielsweise Gutscheine sein, die nur für Waren eingesetzt werden können oder auch Tankgutscheine. Geldgeschenke hingegen müssen in der Regel wie der normale Lohn verteuert werden. Dennoch gibt es Ausnahmen für bestimmte Waren und Diensleistungen, bei denen der Arbeitgeber die 44-Euro-Regelung als sogenannte Sacbezüge anwendet. Wichtig ist, dass diese 44-Euro niemals überschritten werden dürfen. Passiert dies doch, muss der Arbeitgeber die gesamte Zuwendung Lohnsteuer. und Sozialversicherungspflichtig abführen. Um die Sachebezüge eindeutiger von Geldleistungen abzugrenzen, gilt seit Beginn des Jahres 2020 eine neues gesetzliche Regelung. Laut § 8 Abs. 1 Satz 2 EStG sind zweckgebundene Geldleistungen, nachträgliche Kostenerstattungen und Geldsurrogate wie Kredit- und Guthabenkarten, nicht als Sachbezug anzusehen. Nach § 8 Abs. 1 Satz 3 EStG zählen Gutscheine und Gutscheinkarten, die ausschließlich für Waren und Dienstleistungen anwendbar sind, nicht dazu. Diese Gutscheine dürfen nicht als Zahlungsdienste gelten oder eine Barauszahlungsfunktion haben. Wichtig ist: Ein Gutschein fält nur als Sachlohn unter die 44-Euro-Freigerenzen, wenn der Arbeitgeber diesen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn gewährt.

Ab 2022 steigt die Freigrenze für Sachbezüge auf 50 Euro.

Betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Wie funktioniert die betriebliche Altersvorsorge?

Grundsätzlich bietet die betriebliche Altersvorsorgge (bAV) eine finanzielle Absicherung neben der gesetzlichen Rente. Die Beiträge deiner betrieblichen Altersvorsorge werden dabei von deinem Bruttoeinkommen einbehalten und über deinen Arbeitgeber an die Versicherungsgesellschaft gezahlt. Durch diese Entgeltumwandlung, sparst du idR. Steuern und Sozialversicherungsabgaben. Je nach Vorgaben wird eine zusätzlicher Arbeitgeberzuschuss berücksichtigt. Dieser ist seit dem 01.01.2019 teilweise sogar verpflichtend. Die Beiträge verbleiben bis zum Rentenbeginn im Vertrag und partizipieren an der entsprechenden Wertentwicklung. Dies ist abhängig vom gewählten Tarif. Kurz vor Rentenbeginn fragt die Gesellschaft nach, ob eine Renten- oder Kapitalauszahlung gewünscht wird.

Ist meine bAV steuerpflichtig? Falls ja, wann ist die Steuer fällig und in welcher Höhe?

Deine bAV ist bei Auszahlung im Rentenalter steuerpflichtig. Der Beitrag wird zuvor aus nicht-versteuertem Einkommen (Entgeltumwandlung) bezahlt. Die Auszahlung des Kapitals oder der monatlichen Rente kann in jedem Land erfolgen – je nachdem, wo du dann wohnst. Es gilt der persönliche Steuersatz.

Wie hoch ist der monatliche Mindestbeitrag, den ich in eine bAV einzahlen kann?

Der Mindestbeitrag ist abhängig vom Versicherer. Dieser liegt meist zwischen 25 und 50,- Euro.

Kann ich meinen Vertrag vorzeitig kündigen / auflösen?

Nein, das ist nicht möglich. Der Vertrag läuft bis mindestens zum 62. Lebensjahr. Du kannst den Vertrag lediglich beitragsfrei stellen oder (wie empfohlen) auf den Mindestbeitrag reduzieren. Unter gewissen Voraussetzungen ist eine Abfindung möglich. Unter Anderem im Falle einer Kleinstanwartschaft kann eine Abfindung berücksichtigt werden. In diesem Fall würde der Vertrag aufgelöst und der Vertragswert ausgezahlt werden.

Ab wann kann ich meine Rente / mein Kapital anfordern?

Gesetzlicher Rentenbeginn ist aktuell das 67. Lebensjahr. Frühestens mit dem 62. Lebensjahr kann der Vertrag ausgezahlt werden.

Muss mein Arbeitgeber eine betriebliche Altersvorsorge anbieten?

Ja, dein Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, dir eine Entgeltumwandlung zu ermöglichen. Er darf allerdings den Tarif vorgeben.

Muss der Arbeitgeber einen Zuschuss gewähren? Falls ja, in welcher Höhe?

Der Arbeitgeber ist nach den betriebsrentenrechtlichen Vorschriften in den Fällen der Entgeltumwandlung verpflichtet, einen Betrag von 15 % des umgewandelten Arbeitsentgelts zusätzlich als Arbeitgeberzuschuss an den Pensionsfonds, die Pensionskasse oder für die Direktversicherung zu erbringen, soweit die Entgeltumwandlung zur Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen führt. Unterschreiten die eingesparten Sozialversicherungsbeiträge 15 % des umgewandelten Arbeitsentgelts, ist die Pflicht zur Zahlung des Arbeitgeberzuschusses auf den Betrag der eingesparten Sozialversicherungsbeiträge begrenzt. Für diesen Betrag gelten die gleichen steuerlichen Regelungen wie für die durch Entgeltumwandlung finanzierten Beiträge (z. B. Steuerbefreiung bis zum Höchstbetrag von 8 % der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung/West). Dieser Pflicht gilt für Neuverträge seit dem 01.01.2019, für bestehende Verträge ist der 01.01.2022 zu berücksichtigen. In vielen Fällen sagt der Arbeitgeber allen MAs einen pauschalen Zuschuss zu.

Was bedeuten die Abkürzungen DV und mit UK?

Die Abkürzung DV bedeutet Direktversicherung, UK bezeichnen wir eine rückgedeckte Unterstützungskasse. Dies sind beides Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge. Um die bestmögliche Förderung zu erhalten, empfiehlt es sich in einigen Fällen, beide Durchführungswege zu nutzen.

Sabbatical

Wer hat Anspruch auf ein Sabbatical?

Ein gesetzicher Anspruch für ein Sabbatical besteht in Deutschland für Beamte, Angestellte des öffentlichen Dienstes sowie Lehrer. Ansonsten kann jeder Berufstätige in Deutschland ein Sabbatical nach Vereinbarung mit dem Arbeitgeber einlegen. Demnach gelten alle Bestandteile eines entsprechend geschlossenen Vertrages. Zudem ist ein zeitlich befristeter Ausstieg aus dem Job durch gewisse Arbeitszeitregelungen im Gesetz geregelt. Darunter fällt das Teilzeitarbeitsrecht. Dies trifft zu, wenn ein Sabbatical über sogenannte Jahresarbeitskonten geregelt ist. Ein Teilzeitanspruch besteht bei einer Beschäftgigungsdauer von mindestens 6 Monaten sowie mindestens 15 MitarbeiterInnen im Unternehmen.

Was sind die Vorzüge eines Sabbaticals?

Für Arbeitnehmer: Der Ausbruch aus dem Alltag kann helfen, wieder zu sich selbst zu finden. Die Zeit kann beispielsweise für Weiterbildungsmaßnahmen genutzt werden, um die eigenen Karrierechancen zu erhöhen. Wer im Sabbatjahr lernt, sich fortbildet, Sprachkenntnisse erweitert oder ganz neue Bereiche für sich entdeckt, erweitert so effektiv seinen/ihren Horizont, was viele Arbeitgeber grundsätzlich zu würdigen wissen. Natürlich kann die Zeit auch für private Dinge wie Reisen, Urlaub oder Hausbau beziehungsweise umfangreichere Umbaumaßnahmen am Eigenheim genutzt werden.

Für Arbeitgeber: Der Arbeitnehmer kehrt in der Regel gestärkt, gesünder und mit neuer Motivation an seinen Arbeitsplatz zurück. Somit ist dieser produktiver bei der Arbeit und auch auf die Fehlzeiten hat dies eine positive Wirkung. Im Konkurrenzkampf um gute Arbeitskräfte hebt sich ein Unternehmen durch das Angebot des Sabbaticals als interessanter Arbeitgeber ab. Die mögliche Aussicht auf ein Sabbatjahr stellt für junge, gut qualifizierte Jobsuchende ein gewichtiges Argument für die Arbeitgeberentschedung dar.

Wie kann ein Sabbatical finanziert werden?

Die Varianten der Finanzierung sind vielfältig: Bei einem sogenannten Jahresarbeitszeitvertrag ist üblicherweise eine konstante Bezahlung geregelt. So ist auch der sozialversicherungstechnische Schutz gesichert. Beispielsweise kann eine Regelung getroffen werden, dass nach neun Monaten Vollzeit ein dreimonatiges Sabbatical eingelegt wird. Die Bezahlung ist , entsprechend gekürzt, immer die gleiche. Grundsätzlich gilt, dass es zugunsten des Teilzeitgesetztes möglich ist, einen bestimmten Zeitraum Teilzeitarbeit mit reduziertem Gehalt zu vereinbaren. Tatsächlich wird während dieser Phase Vollzeit gearbeitet, sodass in der Freistellungsphase das gekürzte Gehalt weiter bezahlt werden kann. Das bedeutet: Du arbeitest zu drei Viertel Deines Bezugs, also rechnerisch 30 Stunden statt 40 Stunden. Die Arbeitszeit wird jedoch so verteilt, dass Du neun Monate lang weiter 40 Stunden arbeitest und die restlichen drei Monate des Jahres überhaupt nicht, wobei die gesamte Zeit über der reduzierte Gehalt weiterbezahlt wird. Danach lebt die ursprüngliche Vereinbarung wieder auf.

Wie lange dauert ein Sabbatical üblicherweise?

Die Dauer eines Sabbaticals ist nicht vorgeschrieben und kann je nachdem, was vereinbart wurde, zwischen einem Monat und einem Jahr schwanken. Der Bundesdienst ermöglicht eine Dauer zwischen 6 und 12 Monaten. Sabbaticals über ein Jahr sind eher nicht üblich.

Corona-Sonderregelungen

Welche gibt es?

Während der Corona-Krise dürfen Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern einen Extrabonus gewähren. Im Zeitraum vom 01.03.2020-30.06.2021 dürfen bis zu 1.500€ steuer- und sozialversicherungsfrei an die Arbeitnehmer ausgezahlt werden. Auch der Sachbezug ist hier mit einbezogen. Wie immer gilt aber, dass der Bonus zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn gezahlt werden muss. Der Corona-Bonus wurde vom Bundesfinanzministerium unter § 3 Nr. 11a EStG gesetzlich festgelegt und fällt unter das Corona-Steuerhilfegesetz.

Weiterhin gibt es zwischen 01.03.2020 und 31.012.2021 die Möglichkeit das Kurzarbeitergeld aufzustocken. Diese Aufstockungszahlung kann laut § 3 Nr. 28a EStG ebenfalls steuerfrei bleiben. Dabei dürfen jedoch auch nach Aufstockung höchstens 80 Prozent des ausgefallenen Arbeitsentgelts gezahlt werden. Alles über den 80 Prozent wird normal versteuert.

Wichtig ist: Sowohl Kurzarbeitergeld, als auch Aufstockungsbetrag sind zwar steuerfrei, unterliegen aber dem Progressionsvorbehalt. Das bedeutet, dass diese in der Steuererklärung angegeben werden müssen und dementsprechend die steuerpflichtigen EInkünften mit einem höheren Steuersatz versteuert werden.

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